Andrea Agnes Annette Moll
Schriftstellerin auf dem Weg zu meinem ersten Buch ...

Feiertag einer Schriftstellerin       

Ich zucke immer noch, wenn ich Schriftstellerin schreibe, aber – ja, ich bin Schriftstellerin. Das ist meine Leidenschaft. So viel vorab.

Wie sieht der Feiertag einer Schriftstellerin aus? Erst einmal am Vortag möglichst viele der lästigen Arbeiten erledigen wie aufräumen, Spülmaschine ein- oder ausräumen, noch schnell eine Maschine Wäsche waschen und aufhängen, kurz mit dem Staubsauger durch die Wohnung, mal eben durch das Bad wischen und in einem noch die Katzenklos saubermachen. Dafür darf sie am nächsten Tag ausschlafen. Ist jedoch bereits um sieben hellwach. Kaffee kochen. Mit Bademantel und Kaffee auf den Balkon, um langsam in den Tag einzusteigen. Duschen, anziehen und sich mit der zweiten Tasse Kaffee die To-do-Liste vornehmen:

E-Mail schreiben –  Dateien herausgesucht und beigefügt: Autorenvita umschreiben? Vita Autorenfoto? Gefällt nicht. Anderes Fotos. Abschicken. Erledigt.

Telefonnummern für wichtige und bereits überfällige Telefonate notiert. Das ist für morgen. Erledigt.

Pause. Lesen. Im Garten. In der Sonne. Erledigt.

„Hummelliebe“ aus der Muttertags-Aktion zum Empfänger gebracht. Erledigt.

Presseverteiler ergänzt und überarbeitet. Erledigt.

Pressemitteilung vorbereitet. Erledigt.

Plakate und Flyer für Lesung in Dornumersiel postfertig gemacht. Erledigt.

Schriftstellerin. … Nicht erledigt.

Nun darf sie … endlich … schreiben. Sie ist verabredet mit Emma und Lolle, mit Kira und Tom und all den anderen aus der Hummelliebe. Weiter geht es mit Teil II.